Für das beste deutsche Ergebnis sorgten Ryan Eschke und Lars Garmann. Das junge Synchron-Duo zog erstmals gemeinsam in ein Weltcup-Finale ein und belegte dort einen starken vierten Platz. Bereits in der Qualifikation überzeugten die beiden mit einer stabilen Übung und setzten sich knapp gegen das Duo Fabian Vogel und Matthias Schuldt durch. Im Finale fehlte am Ende nur wenig zum Podium, der vierte Rang bestätigte jedoch das große Potenzial des jungen Duos.
Matthias Schuldt nutzte den Wettkampf als wichtigen Test im Hinblick auf die kommenden Aufgaben. Im Einzel setzte der Athlet der TG Dietzenbach mit seiner neuen Übung und einer Schwierigkeit von 19,6 ein Ausrufezeichen. In der Qualifikation erzielte er 59,96 Punkte, konnte diese Leistung im Halbfinale jedoch nicht vollständig wiederholen und belegte mit 53,97 Punkten Rang 19. Im Synchron-Wettbewerb trat Schuldt gemeinsam mit Fabian Vogel an, das Duo verpasste jedoch den Einzug ins Finale.
Für Maya Möller stand in Coimbra die Rückkehr auf die internationale Bühne im Mittelpunkt. Nach gesundheitlicher Pause und den Belastungen durch die Abiturprüfungen trat sie gemeinsam mit ihrer Synchron-Partnerin Aurelia Eislöffel erstmals wieder bei einem Weltcup an. Das Duo, das vor zwei Jahren in Cottbus Bronze gewonnen hatte, überzeugte bereits in der Qualifikation und stellte eine deutsche Bestmarke nach dem neuen Code of Points auf. Im Finale blieb nach einem Fehler Rang sieben. Auch im Einzel zeigte Möller mit einer persönlichen Bestmarke von 52,70 Punkten und Platz 30 eine positive Entwicklung.
Ein weiteres Highlight aus hessischer Sicht setzte Noah Kramer. Bei seinem ersten internationalen Tumbling-Wettkampf gelang dem jungen Athleten direkt der Sprung aufs Podium: Mit der Silbermedaille feierte er einen erfolgreichen Einstand auf internationaler Bühne.
