Am Samstag turnte die Altersklasse 11/12 im ersten Durchgang. Die hessische Mannschaft um John Höffner, Eric Riedel, Jakob Wunderlich und Daniel Strack (alle im jüngeren Jahrgang) musste sich um ein Zehntel den Badenern geschlagen geben und erturnte Silber mit 6,5 Punkten Abstand zu Platz drei. Mit der höchsten Mannschaftswertung an Boden, Sprung und Barren und Platz eins (John Höffner), 3 (Eric Riedel) sowie 14 und 16 (Leon Wunderlich und Daniel Strack) in der Einzelwertung konnte der Grundstein zum Erfolg gelegt werden. Als Einzelturner erzielte Luke Bögel Platz 17 in der Einzelwertung.
In der folgenden Altersklasse 13/14 konnte sich die Mannschaft um Dominik Essig, Oleksii Horbulia, Noah Pelzer und Roman Smolovychenko mit knapp drei Punkten Vorsprung (207 zu 204,1 Punkten) den Sieg vor Sachsen-Anhalt und NRW holen. Die Mannschaft musste sich nur am Sprung den Turnern aus Sachsen-Anhalt geschlagen geben. Die Einzelwertung gewann Noah Pelzer als amtierender Mehrkampfmeister der Altersklasse. Roman Smolovychenko erreichte Platz fünf und bestätigte damit ebenfalls seine Platzierung der Jugendmeisterschaften. Oleksii Horbulia erreichte Platz sieben. Dominik Essig und Oleksii Horbulia sind eigentlich Altersklasse 12 und konnten aufgrund ihrer Ergebnisse bei den Deutschen Jugendmeisterschaften (Platz drei und eins) in der nächsthöheren Altersgruppe starten.
Am Sonntag bildete die Altersklasse 9/10 den Abschluss. Bis auf Natan Kim, der letztes Jahr in der Mannschaft vertreten war, war es für Linus Britz, Mio Kahnert und Oleksii Yatsyk der erste Wettkampf auf Bundesebene. Zusätzlich konnten Jonathan Umathum und Michail Tsakalidis als Einzelstarter antreten. Mit insgesamt Platz sechs konnten die Mannschaft ihre erhoffte Leistung nicht ganz abrufen. Einige Stürze verhinderten eine bessere Platzierung. In der Einzelwertung erreichte Natan Kim Platz 8, Linus Britz Platz 21, Jonathan Umathum Platz 25, Michail Tsakalidis Platz 32, Oleksii Yatsyk Platz 33 und Mio Kahnert Platz 38. Die Altersklasse 9/10 gewann Baden vor Bayern und Brandenburg.
Insgesamt war das Wettkampfwochenende von nervenstarken Bayern (Platz 1 insgesamt), Badenern mit überragender Ausführung (Platz 2) und einem jungen hessischen Team (Platz 3) geprägt.
Als Trainer betreuten Andreas Kollig, Tobias Mackert, Julius Riedel (alle LLZ Frankfurt), Dirk Staudinger (Bad Homburg), Andrey Likhoviskiy und Oleksii Yatsyk (beide KTV Obere Lahn). Yves Matthess, Lukas Lippert und Peer Falkenberg begleiteten als Kampfrichter die hessische Delegation.


