Wettkämpfe werden weiterhin ausgesetzt

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Für den Vereinssport hat die hessische Landesregierung mit einer neuen Verordnung zum 11. Juni weitere Lockerungen beschlossen. Demnach ist der Sport- und Wettkampbetrieb auf den Sportanlagen, im Freien und in Hallen unter Einschränkungen wieder möglich.

 

Auch wenn der Wettkampfbetrieb wieder unter den gegebenen Einschränkungen erlaubt ist, gestaltet sich die Planung und Umsetzung von Wettkämpfen der Sportarten des Hessischen Turnverbandes als schwierig. Denn alle turnerischen Sportarten von Faustball über Gerätturnen und Gymnastik bis Zweier-Prellball haben unterschiedliche Profile (Mannschaftsstärke, Geräte, Regeln etc.). Daher sind die Voraussetzungen für das derzeitige Training und ggf. Wettkämpfe nicht einheitlich.

Diese Probleme haben am 18. Juni auch die Landesfachwarte beim digitalen Turnrat diskutiert. So gibt es Fachgebiete wie z.B. Orientierungslauf, in denen eine Wettkampfdurchführung unter freiem Himmel leichter zu organisieren sei, als z.B. eine Hessische Mehrkampfmeisterschaft mit 500 Aktiven. Außerdem ist der Fairnessgedanke zu beachten. So konnten viele Athlet*innen in den vergangenen Wochen aufgrund der Sportstättensperrungen nicht bzw. nur eingeschränkt trainieren.

Auch haben einige Turngaue vorzeitig beschlossen, in diesem Jahr keine Wettkämpfe und damit auch keine Qualifikationswettkämpfe mehr durchzuführen. Daher sind normale Hessische Meisterschaften in den meisten Fachgebieten kaum durchführbar. Damit befürwortete der Turnrat die derzeitige Wettkampfpause bis zum 15. September, die das Präsidium bereits beschlossen hatte. Jedoch können auch Ausnahmen gelten. So können die Fachgebiete einen Antrag an das Präsidium stellen, indem sie begründen, einen Wettkampf durchzuführen (Ausschreibung, Hygienekonzept zur Durchführung, Fairnessgedanke).

Ob die Wettkampfpause mit Ausnahmeregeln für das gesamte Jahr verlängert wird, entscheidet das Präsidium in einer kommenden Sitzung.