Regionalisierung und Turnfest im Fokus

| Erstellt von Joachim Schuchardt | Verband Sport

Hessen lebt in seinen Regionen. Das gilt nicht nur im Allgemeinen, sondern auch für den Hessischen Turnverband. Kein Wunder, dass das Regionalisierungskonzept im Mittelpunkt des Landesverbandsrates am ersten April-Samstag stand. Denn inzwischen ist er fortgeschrieben, das von den beiden Turngauvorsitzenden aus Feldberg und Frankfurt entwickelte Entwurf zur Stärkung der turnerischen Arbeit vor Ort.

So herrscht inzwischen nicht nur Einigkeit im Verbandsrat – und damit in den Turngauen und dem HTV-Präsidium – darüber, dass im Verlauf des Jahres schrittweise Regional-Verwaltungen eingerichtet werden. Sie werden von zwei Regionalreferenten und einem Regionalbeauftragten betreut. Entgegen der ersten Pläne findet diese Lösung inzwischen einhelligen Konsens. Unklar ist noch der genaue Zuschnitt dieser Regionalverwaltungen, denn egal wie: Im verdichteten Süden des Landes finden sich mehr Mitglieder in Turnvereinen als im flächenmäßig größeren Nordteil. Unberührt vom Zuschnitt bleibe das Aufgabengebiete:

·        Aufbereitung von Best-Practice-Beispielen

·        Entwicklung neuer Konzepte (z.B. Ausbildung)

·        Schnittstelle zu den HTV-Gremien

·        Einführung + Intensivierung der Netzwerkarbeit

Dies solle natürlich in enger Kooperation mit den jeweiligen Turngauvorständen geschehen, betonte der zuständige Vizepräsident Helmut Reith bei seinen Ausführungen.

Auf ein ebenso großes Interesse in diesem Gremium stießen die Neuigkeiten zum Landesturnfest in Bensheim und Heppenheim, das nicht nur unmittelbar vor der Tür steht, sondern auch mit vielen Neuigkeiten aufwartet. So berichtete Geschäftsführer Torsten Minninger nicht nur über die vielen anstehenden Konzerte, angeführt von der Eröffnungsfeier mit Felix Jaehn, sondern auch von den guten Bedingungen für Wettkämpfe und Schulunterkünfte sowie im Nahverkehr, die die Teilnehmer an der Bergstraße vorfinden werden.

Grafik: Helmut Reith