Zwei Podestplätze für Teams beim Deutschland-Pokal

| Erstellt von Katja Leib | Gerätturnen weiblich Gerätturnen männlich Sport

Mit insgesamt vier Mannschaften war der Hessische Turnverband beim Deutschlandpokal im Gerätturnen am 26. Oktober in Heidelberg am Start. Erstmals konnte sogar eine Mannschaft der Frauen Ü55 ins Rennen geschickt werden. Mit einem Vizetitel und einem dritten Podestrang kehrten die Hessinnen erfolgreich zurück.

Für alle etwas überraschend holte sich das hessische Ü30-Team am Ende den Vizetitel. Nach einem etwas holprigen Start am Balken (37,95 Punkte) konnte das Team am Boden jede Übung sehr gut durchbringen und turnte starke 41,20 Punkte. Am Sprung überzeugten die Hessen mit 38,90 Zählern und präsentierten am letzten Gerät, dem Stufenbarren, ebenfalls gelungene Übungen (37,55 Punkte). Da in diesem Jahr nur drei Turnerinnen pro Gerät starten durften, und damit alle Übungen und auch jeder Fehler in die Mannschaftswertung einfloss, war die Spannung bis zum Schluss groß. Mit insgesamt 155,60 Punkten sicherten sich das Team den Vizerang hinter den sehr stark turnenden Sportlerinnen aus Baden, aber auch sicherem Abstand zu dem drittplatzierten, dem Westfälischen Turnerbund. Für Hessen turnten Nicole Göbel, Michaela Mendra, Stefanie Sendler, Luisa Schmidt, Annette Zischka und Katharina Zipp.

Einen spannenden Wettkampf lieferte sich das Team der Ü55 mit Beatrix Beck, Clara Bell, Sabine Heise, Lilo Lindemann, Elke Matschke und Barbara Schoch. Mit 36,10 Punkten am Boden gelang den Hessinnen ein guter Einstieg in den Wettkampf. Am Sprung/Parallelbarren konnten die Mannschaft sogar mit 34,90 Punkten das beste Geräteergebnis erturnen und Lilo Lindemann mit der Tageshöchstnote überzeugen. Weitere 36,55 Punkte kamen am Barren hinzu. Auf Rang vier hinter dem Team aus Sachsen-Anhalt liegend gingen die Hessinnen an das letzte Gerät, die Turnbank. Die Mannschaft behielt die Nerven und turnte 0,25 Punkte mehr. Dies war genau der Vorsprung, der dem hessischen Team am Ende Rang drei bescherte. Entsprechend groß war die Freude bei allen Beteiligten.

In der Besetzung Nicole Auth, Tina Christmann-Ayles, Babette Honigmann, Katja Leib, Sabine Keller und Nadja Rautenberg belegte die Mannschaft der Ü40 Rang sechs (146,40 Punkten). Mit 38,90  bzw. 37,75 Punkten überzeugten die Hessinnen dabei vor allem an der Turnbank und am Boden mit schönen Vorträgen.

Die einzige hessische Mannschaft der Männer war in der Altersklasse Ü60 an den Start gegangen und hatte mit Abstand den höchsten Altersdurchschnitt. Mit 123,50 Punkten verfehlte das Team am Ende nur knapp einen Podestplatz. Die Hessen kamen mit 30,75 Punkten am Reck gut in den Wettkampf. Es folgten 31,10 Punkte am Barren und 29,10 Punkte am Sprung. Die meisten Zähler konnte die Mannschaft am Boden mit gelungenen Übungen erzielen (32,55 Punkte). Hier überzeugte zudem auch Wolfgang Werner, der sowohl am Boden als auch am Sprung den Tageshöchstwert erturnte. Für Hessen im Einsatz waren Rainer Hennings, Erich Kalhöfer, Wolfgang Werner und Karl-Erich Wolff.

Ergebnisse

Die drei Frauenteams mit ihrer Kampfrichterin Janine Hirndorf und Kampfrichter Peter Sendler.

Das einzige Männerteam.