Schublogt

htvuser - 28. September 2017 - Innenleben

Digital, aber trotzdem lieb

Auch an Kolumnen geht die Digitalisierung nicht vorbei. Liebgewonnenes findet sich oft gedruckt. Bislang. Das ändert sich, so wie sich auch die Welt ändert. So wird aus Schuschreibt Schublogt. Das hat aber nicht nur Nachteile (weil ja etwas Liebgewonnenes verloren geht), sondern auch Vorteile. Denn wenn Schu blogt, spart sich der Autor einige Zwischenschritte. Kein Layout, keine Korrekturschleifen, kein Druck und Versand. Die unnützen Ausdünstungen des Schu über Turnen, Vereine, Zusammenleben im Alltag, Sprache, mehr oder minder nutze Bewegungsformen, Essen und Trinken - sie alle landen direkt beim Leser (oder der Leserin, oder wer auch immer dieses unnütze Zeug liest).

Weil das Ganze also digitalisiert und damit ein wenig barierrefreier, sicher aber schneller ausgedünstet werden kann, könnte es sein, dass Schu nun öfter schreibt (oder blogt), somit also die Belästigungsfrequenz des nennen wir es mal Konsumenten deutlich zunimmt. Das könnte dann wiederum von Vorteil sein, zum Beispiel weil Sie, werte Leser, diese kleine und nutzlose Kolumne liebgewonnen haben. Das würde den Autor freuen, egal ob digital oder gedruckt. 

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Uwe Grimm

03. Oktober 2017

Schu bloggt

Hallo Schu,

find' ich großartig , dass Du im digitalen Zeitalter angekommen bist. Um den Komfortfaktor für den geneigten Leser Deiner "Ausdünstungen", also mich, noch komfortabler zu machen, könntet Ihr den Blog als rss-feed bereitstellen, damit ich keine der digitalen Ausgaben Deiner Kolumne verpasse.